Mobirise

Auf diesen Seiten möchten wir unsere derzeitigen
Fahrzeuge bzw. Technik ...

KTW Typ "B"

Medical Taskforce Chemnitz

LF 16/12

Löschgruppenfahrzeug

MTF

VW T5

FKÜ 180/72

Feldküche





... und hier die historische Technik etwas näher vorstellen

Die erste Handspritze

um 1879

Die erste Motorspritze

um 1929

Opel 3.6

um 1954

Robur LO AKF 1800 STA

um 1968


Die Firma “Flader Feuerlöschtechnik” aus Jöhstadt/Erzgebirge prägte die Entwicklung der Feuerwehren um 1900 entscheidend mit.
Auf dieser Seite möchten wir nur die Technik der Firma Flader vorstellen, welche auch in unserem Besitz gewesen ist, bzw. sich heute noch befindet. Die erste nachweisliche Anschaffung einer Automobilen Motorspritze erfolgte im Jahre 1929 und war für diese Zeit ein enormer Fortschritt. Der Aufbau auf ein Opel - Fahrgestell mit 50 PS, 6 Zylinder, 3610 cm³ Hubraum und 2 - 2,5 t Tragfähigkeit erfolgte in Jöhstadt kurz nach der Bestellung am 31.01.1929 (Bauzeit lt. Angebot 8 - 10 Wochen). Die ersten Probleme entstanden schon beim Bau, durch die Menge an Ausrüstung und die zusätzliche tragbare Leichtmotorspritze “Siegerin” am Heck. In Summe waren ca. 4t auf diesem 2-2,5t Fahrgestell, welches durch die Fa. Flader nachträglich mit Zwillingsreifen ausgerüstet wurde um die Nutzlast zu erhöhen bzw. die Defizite zu kompensieren.
Die Vorbaupumpe an der Front des Fahrzeuges hatte schon damals eine Leistung von 800l bei 80 m/Ws (Meter/Wassersäule) die “Siegerin” hatte 500l bei 60 m/Ws.
Die Gesamtkosten inkl. der gesamten Beladung (Strahlrohre, Verteiler, Schlauchmaterial, klappbare Hakenleitern, zwei herausnehmbare Schlauchhaspeln usw.) beliefen sich bei einer Werksabholung auf 15587,50 RM (= heute 51750,50 €, lt. Umrechnungsfaktor aus Wikipedia). Dieses eigentlich hoffnungslos überlastete Fahrgestell wurde 8 Jahre später mit gerissenem Rahmen, defektem Motor ausgesondert und der gesamte Aufbau auf ein Fahrgestell NAG Büssing “Burglöwe” mit einer Nutzlast von 3,5 t umgesetzt. Dieser NAG wurde ca. 1954 an eine andere, uns unbekannte Feuerwehr abgegeben. Desweiteren befindet sich noch ein Anhänger mit Siegerin Kleinmotorspritze von Hans Flader in unserem Besitz, dieser wurde beim Ausräumen des Gerätehauses in Berbisdorf wiederentdeckt. Diese Bauweise hat es so nicht gegeben, ist es doch ein eigener Umbau der Einsiedler Kameraden gewesen, um den Anhänger für den Nachwuchs, die AG Junge Brandschutzhelfer zu nutzen. Im Original befindet sich eine Siegerin ZW 1 auf dem Anhänger, was auf diesem Prospekt ersichtlich ist. Auch diese Pumpe ist auch heute noch bei uns zu finden, nicht restauriert aber in sehr gutem Zustand. Die Kleinmotorspritze wurde zusammen mit der Lafette in vielen Arbeitsstunden bis zur 750 Jahrfeier unseres Ortes (im Jahre 2004) fertiggestellt und erstmals nach vielen Jahren der Bevölkerung gezeigt. Sie steht heute in unserem Gerätehaus und wird mindestens einmal jährlich zum Mai-Umzug von der Jugendfeuerwehr und unserem Verein präsentiert.

Technische Daten / Typenschilder:
Flader Siegerin ZW 1 , Anhänger
Quellen für Informationen und Bilder:
Unterlagen der FFW Einsiedel, Feuerwehr - UB, Wikipedia,

Fahrzeuge und Geräte aus früheren Epochen unserer Wehr

Mannschaftstransport-wagen

Flader Motorspritze
von vorn

1954 Abgabe der
Flader Motorspritze und kurzzeitiger Besitz eines Mercedes LF8 + TS

NAG Büssing
Mannschafts - und Leiterwagen
angeschafft 1933

Werbung zu früheren Zeiten

auf Löschkarton

"Siegerin"

erste Kleinmotorspritze

Flader ZW1

um 1941

Flader Anhänger mit

umgebauter Klein-Motorspritze

Vom einfachen Umbau damals,
bis zu einem modernen Gerätehaus heute.


Eine Unterstellmöglichkeit für die Technik und die Bekleidung der Feuerwehr ist aus der Notwendigkeit enstanden und über die Jahre den Anforderungen gemäß gewachsen. Begonnen mit einer ausgebauten, ehemaligen Freibankfleischerei, über einen Aus - und Umbau, einer Nutzung von Räumen, den Neubau nach dem Krieg bis zum heutigen Gerätehaus. Räume, die früher für eine Handdruckspritze reichten, waren mit Beginn der Automobilen Motorspritzen völlig unzureichend, hinlänglich Größe, Ausstattung und Anforderungen. So musste das Gerätehaus eine Beheizung erhalten, um die neue Technik im Winter frostfrei zu halten. Dazu wurde schon im 1. Gerätehaus eine 
Gas-Heizung “Prometheus” für 740,00 RM eingebaut.
Aber auch in der Zeit des 2. Weltkrieges wurde der Neubau weiter verfolgt und geplant. So gibt es Pläne von 1941, die einen imposanten Bau mit 3 Stellplätzen, einen Schlauchturm, sowie für 10 Feuerwehrfamilien Platz vorsahen. Auf jeder Etage mit gemeinschaftlichen Wannenbad. 110.000 Reichsmark sollte das kosten, einfach zu viel für eine kleine Gemeinde. Mit dem Bombenangriff am 04./05.03.1945 wurde sehr viel in Einsiedel zerstört, auch das 1. Gerätehaus. Nur durch den Einsatz einiger Kameraden konnte das Löschfahrzeug NAG Büssing gerettet werden, da es sonst, wie der Mannschaftswagen, ein Opfer der alliierten Bomben geworden wäre. Danach kam der allgemeine Aufbau in Deutschland und auch in Einsiedel. Durch Abtragen von Häuserresten und dem Abputzen von Ziegeln konnte der Grundstein für das
 2. Gerätehaus gelegt werden. Es entstand auf dem Platz des ehemaligen Pferdestalls des “Gasthof’s Einsiedel”. Ein praktisches Gerätehaus mit 2 integrierten Garagen und
2 darüberliegenden Wohnungen wurde am 24.11.1947 nach 2 Jahren Bauzeit der Nutzung übergeben. Die ersten Bewohner waren der damalige Wehrleiter Karl Weiß und der Fahrer und Maschinist Herbert Pomp.
Bis 1996 weitestgehend ausreichend, trotz allem, ohne sanitäre Anlagen!! Da in diesem Jahr die Beschaffung eines neuen, zeitgemäßen Löschfahrzeuges bevorstand, mussten die Tore umgebaut werden. Mit wenigen Zentimetern nach allen Seiten passte das neue Fahrzeug gerade so hinein. Ein Einbau sanitärer Anlagen war nicht möglich, so dass auf Drängen der Kameraden und ihrer Wehrleitung, mit viel Engagement ein neues Gebäude geplant und gebaut wurde. Unser jetziges, mittlerweile 3. Gerätehaus steht seit 2001 auf dem Gelände des ehemaligen Gasthof’s, im Ortszentrum von Einsiedel.

Addresse

Freiwillige Feuerwehr Einsiedel
Einsiedler Hauptstraße 95A,
09123 Chemnitz


Kontakte

E-Mail:
florian112@feuerwehr-einsiedel.de
Tel: 037209/2464
Fax: 037209/81438

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